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Aktuelles, Aktuelles Dumper, Aktuelles Maschinenbau, Aktuelles Komponenten

26.01.2015, 12:34

Klimabewusstes Unternehmen

Den Grundstein für die heutige Bergmann Gruppe legte Hermann Bergmann 1960 mit einem Reparaturbetrieb für Land- und Baumaschinen. Zur Bergmann Gruppe, deren Hauptsitz sich in Meppen im Emsland befindet, gehören heute drei Geschäftsbereiche: Bergmann Komponenten, Bergmann Dumper und Bergmann Maschinenbau. Bergmann Komponenten ist Zulieferer von namhaften Automobilherstellern wie VW, Audi, Porsche, Mercedes oder Toyota. Zurzeit werden für die Automobilindustrie mehr als 20 verschiedene Produkte im Hause Bergmann gefertigt. Die Serienbauteile werden mit innovativen Fertigungskonzepten spanabhebend gefertigt, gereinigt und für die Montage an den Fertigungsanlagen der Automobilindustrie bereitgestellt. Im Geschäftsbereich Bergmann Dumper werden Raddumper mit Nutzlasten von 1,6 bis 25 to, sowie Kettenfahrzeuge mit 10 to Nutzlast hergestellt. Bergmann Maschinenbau beschäftigt sich mit der bedarfsorientierten Konstruktion und Fertigung von Sondermaschinen, Vorrichtungen und Werkzeugen zur Bearbeitung von Klein-, Mittel-, und Großserien für alle Branchen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter.

 

Um auch in Zukunft umweltfreundlich und innovativ fertigen zu können, ist eine neue  Pulverbeschichtungsanlage angeschafft worden. Hier werden Bauteile mit Reinigungswasser aus einem Vorlagebecken gewaschen. Das hierzu benötigte Wasser muss auf eine Temperatur von ca. 68 Grad aufgeheizt werden, um einen optimalen Produktionsprozess zu garantieren. Ein Gas-Brennwertgerät erhitzt den 1000 Liter Pufferspeicher, der nicht nur den Bedarf der Waschanlage, sondern auch den des Sozialtraktes mit Warmwasser deckt. Unterstützt wird das Brennwertgerät durch einen in die Kompressoranlage eingebundenen Wärmetauscher. Mit dieser neuen Anlage konnte der Gasverbrauch um fast 12 Prozent reduziert werden. Die Dächer der neuen Werkhallen wurden jeweils mit einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung ausgerüstet. Insgesamt stehen der Fa. Bergmann in Zukunft ca. 250kWp zur Eigennutzung zur Verfügung. Des Weiteren wurde ein innovatives LED- Beleuchtungskonzept für die neuen Hallen als auch für den Altbestand entwickelt.

 

Im Rahmen der Neuinvestition in eine Pulverbeschichtungsanlage wurden Energieverbräuche festgehalten und dokumentiert. Innerhalb der Planungsphase wurde in Gemeinschaftsarbeit mit internen und externen Schnittstellen nach innovativen und energieeffizienten Lösungen gesucht und diese umgesetzt.

 

Die Teilnahme an der von der Energieeffizienzagentur Emsland durchgeführten Workshopreihe des Energieaudit DIN 16247-1 trug dazu bei, die bereits begonnene systematische Erfassung der Energiedaten zu optimieren und auszubauen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Energie/Umwelt/Arbeitssicherheit von Bergmann Maschinenbau, der Geschäftsführung und dem Ingenieurbüro sowie den Anlagenherstellern konnte ein nachhaltiges Energiekonzeptentwickelt und die Umsetzung der Maßnahmen schnell realisiert werden.

 

Um die Mitarbeiter in den Prozess mit einzubeziehen, wurde im Herbst erstmalig ein internerWorkshop in Zusammenarbeit mit der Energieeffizienzagentur Emsland durchgeführt. Dieser soll in Zukunft regelmäßig stattfinden, um weitere Optimierungs- und Einsparpotenziale aufzudecken.